SSN und GERCHGROUP lehnen Aufstellungsbeschluss für Peschl Quartiere ab

Das Joint-Venture SG Development GmbH bestehend aus der SSN Group und der GERCHROUP AG lehnen übereinstimmend den in der vergangenen Woche vom Stadtrat verabschiedeten Aufstellungsbeschluss ab.
„Ich habe am vergangenen Freitag Herrn Oberbürgermeister Dupper im Rahmen eines freundlichen und konstruktiven Telefonats davon in Kenntnis gesetzt, dass wir das Projekt auf dieser Basis nicht weiter verfolgen werden“, so Mathias Düsterdick, Vorstandsvorsitzender der GERCHGROUP AG. Jürgen Overath, Deutschland-Chef der SSN ergänzt: „Die Inhalte des Beschlusses waren in der Form überhaupt nicht mit uns abgestimmt und finden auch nicht unsere Zustimmung“.
 
Insbesondere geht es um die Begrenzung der Wohnungsanzahl. Wie viele Einheiten man im Rahmen der im B-Plan festgelegten Baumasse – die natürlich wie im Bebauungsplan festgelegt, einzuhalten ist – umsetzt, wollen sich die Investoren nicht vorschreiben lassen. Das ist eine reine Sache des Marktes und damit der Konzeption und wird in erster Linie dadurch definiert, wie groß oder eben klein die Wohnungen ausfallen. Der sogenannte Wohnungsmix. Das möchten SSN und GERCHGROUP aber bewusst so spät wie möglich entscheiden, um nicht am Markt vorbei zu bauen. Ein durchaus übliches Vorgehen.
 
Weiterhin bemängeln die Entwickler, dass der Anteil der geförderten Wohnungen bei 20% liegen soll. Auch dieser Wert sei nicht abgestimmt, sondern willkürlich festgelegt worden. Bislang war in den Gesprächen seitens der Stadt ein Wunsch von rund 10% an die Düsseldorfer herangetragen worden.
 
Weiterhin sollen Grundstücksflächen an die Stadt unentgeltlich abgetreten werden. Die festgelegte GFZ – die Planung der Investoren liegt bei 1,55, der Wunsch der Stadt bei 1,50 – soll sich dann auch nur auf die verringerte Grundstücksgröße beziehen dürfen. „Ein Unding!“, wie Overath und Düsterdick betonen. Sie haben parallel ein Städtebauliches Gutachten von einen renommierten Stadtplanungsprofessor eingeholt, das die GFZ von 1,55 im Übrigen als durchaus verträglich einstuft und sogar an einigen Stellen eine noch höhere Bebauung möglich ist.
 
Vorerst werden die Investoren das Projekt nun auf Eis legen. Nach der Sommerpause steht man dann ab Mitte September gerne zu Gesprächen zur Verfügung um zu klären, ob man das Projekt noch retten kann.
Die beiden Investoren-Gruppen entwickeln in Deutschland diverse Großprojekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 4 Milliarden.  Auf dem ehemaligen Brauereigelände war eine Investition von ca. 90 Millionen Euro geplant. Aufgrund der Vielzahl der Projekte und des Investitionsvolumens also eher eine unbedeutende Größe für die Akteure.
 
Über die GERCHGROUP:
Die GERCHGROUP ist ein zwischeninvestierender Projektentwickler mit Sitz in Düsseldorf, der von Mathias Düsterdick (CEO) und Christoph Hüttemann (CFO) Ende Oktober 2015 gegründet wurde, nachdem beide zuvor ihre Anteile an der PDI-Gruppe verkauft hatten. Aktuell betreut die GERCHGROUP bundesweit ein Gesamtprojektentwicklungsvolumen von rund 3,3 Mrd. Euro. Weitere Projektankäufe in Hamburg, Düsseldorf, Köln und München stehen kurz bevor.

Über die SSN GROUP AG:
Die SSN GROUP ist eine konzernunabhängige Unternehmensgruppe, die seit der Gründung in 2004 als Immobilien-Projektentwickler mit Kompetenzschwerpunkten in deutschen Großstädten und in der Schweiz tätig ist. Aktuell bereitet die SSN GROUP AG eigene Immobilien-Projekte im Umfang von etwa 3,3 Mrd. Euro vor. Für optimale Wertentwicklung und nachhaltig hohe Qualität aller Immobilienprodukte sorgt die überzeugend aufgestellte SSN GROUP mit ihren Tochterunternehmen.

 

 

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